Südtirol,  Wanderungen

Aikos Seen Checkliste – 5 Seen in den Dolomiten

In den Dolomiten (Juli 2019) ist Aiko in jeden See gehüpft, den er finden konnte. Einige waren doch eher frisch, so dass sich kaum Menschen reingewagt haben. Irgendwann haben wir mitgezählt, wie viele Seen er schon auf seiner Checkliste hat. Am Ende waren es dann 6 und ein paar Flüsse.

Der Dürrensee (Lago di Landro)

Am ersten Nachmittag in den Dolomiten haben wir spontan nach einem See in der Nähe unseres Campingplatzes gesucht und sind auf den Dürrensee gestoßen. Er liegt auf 1406 m im Höhlensteintal. Ich habe das Gefühl, dass er im Vergleich zu den anderen Seen, eher wenig Beachtung findet. Dabei ist er wunderschön. Er ist durchgehend relativ flach, was Aiko auf der Jagd nach seinem Ball sehr gut gefallen hat. Das Wasser ist helltürkis und abends spiegeln sich die die Berge (Cristallogruppe) darin. Gegen Nachmittag waren nur noch vereinzelt Leute da und abends waren wir die Einzigen.

Der Toblacher See (Lago di Dobiacco)

Der mit Abstand kälteste See war der Toblacher See. Er liegt in Toblach auf 1259 m und ist als Naturdenkmal geschützt. Mir war es schon bis zu den Knien im Wasser nach ein paar Sekunden zu kalt und Aiko hat beim Schwimmen auch ordentlich geschnauft. Das hat ihn aber natürlich nicht davon abgehalten wieder reinzugehen.

Durch den angrenzenden Campingplatz war hier etwas mehr los, aber die Menschen haben sich ganz gut um den See verteilt, so dass wir einen angenehmen Nachmittag verbringen konnten. Auch hier war das Wasser schön klar und türkis.

Der Misurinasee (Lago di Misurina)

Der Misurinasee liegt auf 1756m und ist umgeben von verschiedenen Felsmassiven.  Der See ist ebenfalls sehr flach (maximale Wassertiefe 5m) und war jetzt nicht mein Favourit als schönster Badesee. Aiko war das wurscht, er war auch hier gerne im Wasser. Wir waren allerdings auch bei Nieselregen da. Ein echtes Postkartenmotiv ist dafür die Westseite mit den Bergen, die sich im Wasser spiegeln und den Hotels der Siedlung Misurina. Besagte Postkarte hatten wir vorher zufällig gekauft und wie ihr seht noch ein passendes Bild am Misurinasee gemacht. Danach haben wir am Seeufer einen Kaffee getrunken und das Panorama genoßen.

Der Sorapis See (Lago di Sorapis)

Beim Sorapissee hatten wir etwas Pech. Man muss etwa 2 Stunden auf 1900m wandern, um ihn zu erreichen und bei unserem ersten Besuch hat es wie aus dem Nichts plötzlich so stark gewittert, dass wir umdrehen mussten.

Beim zweiten Mal sind wir trocken bis zum See gekommen, mussten aber dann in der Hütte einen Schauer aussitzen. Immerhin hatten wir den See danach fast für uns allein und waren sogar noch eine Runde schwimmen. Es war kalt, aber aushaltbar. Bei Sonnenschein haben wir den See leider nur wenige Minuten gesehen, aber er war wirklich ganz besonders schön pastell-türkis. 

Pragser Wildsee (Lago di Braies)

Natürlich mussten wir uns auch den bekannten Pragser Wildsee anschauen, der leider sehr beliebt bei den Touristen ist. Auch hier waren wir zweimal. Beim ersten Mal abends nach einer Wanderung in der Nähe des Sees. Es hatte kurz vorher gewittert, so dass nur ein paar wenige Leute mit uns am See waren. Wir haben ihn auf dem Rückweg unserer Wanderung halb umrundet. Beim zweiten Mal haben wir dort morgens um halb 10 auf der Durchreise einen Zwischenstopp gemacht. Es waren sogar noch einige Holzboote frei, die man für 30 oder 60 Minuten leihen kann. Der Betrieb war überschaubar, da mittags Gewitter gemeldet waren.

Wenn man nicht von Menschenmengen erschlagen wird, ist der See wirklich herausragend schön und die Bootstour hat echt Spaß gemacht. Man kann einmal um den See wandern und sich irgendwo ans Ufer legen. Das Wasser ist schön klar und türkis.

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