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Unser Harz Wochenendtrip ins Sonnenresort Ettershaus

Freitag nach der Arbeit ging es los in Richtung Harz. Abends kamen wir im Sonnenresort Ettershaus in Bad Harzburg an.

Der erste Eindruck ist schonmal toll. Die historische Villa von 1910 hat wirklich Charme, wie sie da auf einem Hügel steht. Drumherum ist ein kleiner Park und gleich ums Eck der Baumwipfelpfad, die Burgberg Seilbahn und der Teufelsstieg zum Brocken. Man kann also direkt vom Hotel aus loswandern.

Sonnenresort Ettershaus

Im Sonnenresort hat man die Wahl zwischen Appartements, Hotelzimmern in der historischen Villa und sogar Baumhäusern. Wir hatten eine Spa Suit, in der es auch ein schönes Plätzchen für Aiko gab. Außer im Wellnessbereich sind Hunde übrigens überall im Hotel willkommen und alle waren total freundlich.

Unten in unserer Suit gab es ein geräumiges Wohnzimmer mit Kaffeemaschine und die Treppe hoch das Schlafzimmer, Badezimmer mit Badewanne und sogar eine eigene Sauna. Das hatten wir auch noch nie.  Die Sauna mussten wir natürlich auch ausprobieren, während Aiko auf der anderen Seite der Tür im Bad lag und gegrübelt hat, was das soll.

Wir hatten Halbpension und haben uns als Langschläfer über die großzügigen Öffnungszeiten des Frühstücksbuffets gefreut. In dieser Woche gingen sie bis mittags, was wir dann aber doch nicht ausgereizt haben 🙂 Das Buffet war sehr lecker und man findet alles, was man braucht.

Nach dem Frühstück sind wir etwa 15 Autominuten bis zum Oderteich gefahren. Man kann direkt am See parken und in etwa 70 Minuten einmal um den See herumlaufen. Der erste Teil des Sees ist als Badestelle gekennzeichnet. Da durfte sich Aiko nach der langen Anfahrt erstmal austoben. Wandert man halb um den See zum gegenüberliegenden Ende, findet man eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel und einen Wegweiser mit weiteren Zielen in der Umgebung. So auch zur Wolfswarte. Hier waren wir vor ein paar Jahren schonmal und es hatte uns gut gefallen. Also haben wir die 4km pro Weg von dort noch drangehangen. Dank des windigen Wetters hatten wir die Wolfswarte dann auch ein paar Minuten für uns. Dort ist ebenfalls eine Stempelstelle.

Danach ging es die 4km zurück und weiter mit der Seerunde zurück zum Parkplatz. Auf diesem Teil wird der Boden mooriger und es gibt schöne Holzstege auf denen man läuft. Es war wirklich eine sehr schöne Runde, die wir bestimmt mal wieder machen werden.

Dann ging’s am Nachmittag zurück ins Hotel, damit wir noch den Wellnessbereich ausprobieren konnten, während Aiko ein Schläfchen gemacht hat. Dafür bekommt jeder Gast eine Tasche mit Handtuch, Bademantel und Badeslippern aufs Zimmer. Mich hat am meisten der Pool interessiert, der einen Außenbereich zum rausschwimmen hat. Man kann aber auch die Sauna besuchen oder eine Wellnessbehandlung, wie z.B. eine Massage buchen. Im Wellnessbereich stehen überall Liegen, auf denen man gemütlich lesen kann.

Nachdem wir uns im Wellnessbereich ausgetobt hatten, ging es zum Abendessen (zwischen 18 und 21 Uhr). Wir hatten einmal ein 3-Gänge Menu im à la carte Restaurant Taut’s und einmal Buffet im Restaurant Hexenwerk gleich nebenan. Dies wechselt bei der Halbpension ab. Beim Menu hatte man die Wahl zwischen Fleisch, Fisch oder einem vegetarischen Gericht als Hauptspeise. Ich hatte beispielsweise eine Gemüselasagne. Das Essen hat uns sehr gut geschmeckt.

Am nächsten Tag sind wir etwa 25 Minuten mit dem Auto bis zur Okertalsperre gefahren und haben den Okertaler Klippenstieg gemacht. Eine wirklich schöne 6km lange Wanderung mit verschiedenen Ferlsformationen. Es gibt dort auch noch die Okertalsperre und einen kleinen Wasserfall.

Anschließend haben wir noch zwei Zwischenstopps auf dem Weg nach Hause eingelegt. Einmal bei der Kirche in Hahnenklee. Ein Nachbau der norwegischen Stabkirchen. Es besteht die Möglichkeit die Kirche mit einer Wanderung in der Nähe zu verbinden. Aus Zeitgründen haben wir uns aber nur die Kirche angesehen und ein paar Fotos gemacht.

Der letzte Stopp führte uns zur Rhumequelle bei Rhumspringe, aus der im Durchschnitt 2500 Liter pro Sekunde sprudeln. Sie ist die drittgrößte Quelle in Europa.  Durch das Kalkgestein hat sie eine schöne türkise Farbe. An den meisten Stellen war ein Geländer um den See, so dass wir es nicht ganz so charmant fanden. Für einen kurzen Zwischenstopp aber ganz schön. Dann gabs noch einen Eisbecher im Ort und dann ging es auch schon wieder nach Hause.

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